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  • Das Forum Münsterland

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Das Regionalforum Münster(land) möchte Geographinnen und Geographen im Beruf (Wissenschaft und Praxis) sowie Studierende miteinander vernetzen. Hierfür bieten die Stammtische in wechselnden Kneipen eine gute Möglichkeit!

Konkrete Veranstaltungen zu Berufsfeldern der Geographie werden in Kooperation mit dem Institut für Geographie der Westfälischen Wilhelms-Universität angeboten.

Daneben wollen wir gemeinsam unseren räumlichen und fachlichen Horizont erweitern und begeben uns deshalb einmal im Jahr auf eine „große Exkursion“ im Raum Münsterland. Kleinere Feierabendexkursionen vor einem Stammtisch bringen uns die Stadt Münster aus unterschiedlichen Perspektiven näher.

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Das Forum lebt vom Engagement der Teilnehmer: Für Vorschläge zu Veranstaltungsformaten oder Themen sind wir als Sprecherteam offen!

Sprecherinnen des Forums sind Jana Werring und Birgit Schulze Roberg [Kontaktdaten s.u.].

 


Stammtisch:

Der DVAG-Stammtisch Münsterland findet zwei Mal pro Semester/Halbjahr an einem Mittwochabend in wechselnden Lokalitäten statt. Die genauen Termine und Orte werden rechtzeitig per E-Mail-Verteiler bekannt gegeben oder sind bei den Forumssprecherinnen Jana Werring und Birgit Schulze Roberg zu erfragen.


Veranstaltungen

Aktuelle Termine werden im Tagungs- und Weiterbildungsprogramm des DVAG und per Mail [zur Eintragung in den Regionalverteiler bitte an die Geschäftsstelle wenden] bekannt gegeben.


Chronologie:

2017: Exkursion „Stadt.Raum.Kunst“ – Die Skulptur Projekte 2017 in Münster

Die Skulptur Projekte locken in diesem Sommer - wie alle zehn Jahre - wieder Kunstinteressierte aus nah und fern in die „Provinzstadt Münster“. Das DVAG-Regionalforum Münster konnte den kuratorischen Assistenten Jan Bockholt für eine geographisch-orientierte Führung “Stadt.Raum.Kunst” per Leeze gewinnen.

An verschiedenen Skulpturstandorten im Stadtgebiet erfuhren die Teilnehmer Hintergründe zu den Herausforderungen, die Projekte unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen (wie z.B. Denkmalschutz, Bauordnung) und der Vorstellungen der Künstler im zumeist öffentlichen Raum zu installieren. Die Wege von der ersten Idee bis zur Skulptur sind dabei so vielfältig, wie die insgesamt 35 Projekte: So haben beispielsweise zwei Künstlerinnen ihren Projektstandort bei einer Turmbesteigung der Lambertikirche entdeckt und die Prinzipalmarkt-typischen gotischen Schaugiebel in ihr Projekt integriert, welches letztendlich für den Ausstellungzeitraum auf der Fläche von rund 40 angemieteten Parkplätzen steht.

Im gemeinsamen Dialog wurde auch deutlich, dass Kunst immer wieder versucht, die Stadtentwicklungstendenzen zu hinterfragen und (indirekt) zu beeinflussen. Bei der Diskussion um Akteure (u.a. Kuratorium, Stadtmarketing, Stadtverwaltung, touristische Dienstleister) wurde das Spannungsfeld dieser Großveranstaltung zwischen Eventisierung und Hoch-Kultur deutlich.

Einige Projekte werden nach dem Ausstellungszeitraum angekauft und dauerhaft im Stadtgebiet verankert – und damit geht die Diskussion um öffentliche Räume und Kunst bis zur nächsten Skulptur Projekte 2027 weiter…  [Mehr Infos unter http://www.skulptur-projekte.de.]

2017: Exkursion zur Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster-Hiltrup

Tief beeindruckt von den wandelnden Aufgaben und dem Handeln der Polizei seit dem Kaiserreich zeigten sich die Teilnehmer der Exkursion – organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie Münster e.V. (AAG) in Kooperation mit dem DVAG-Regionalforum Münster - bei der Führung von Frau Kock durch die Ausstellung der Polizeigeschichte auf dem Gelände der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster-Hiltrup.

Frau Dr. Mechthild Hauff, Leiterin der Stabsstelle Hochschul- und Qualitätsentwicklung, erläuterte anschließend den langen Weg bis zur Aufnahme der DHPol ins nordrhein-westfälische Hochschulgesetz im Dezember 2016, womit der Status der DHPol als staatliche Hochschule eindeutig dokumentiert ist. Damit hat sich die Hochschullandschaft in Münster um eine weitere anerkannte universitäre Spezialhochschule erweitert. Heute werden die Führungskräfte der Polizei des Bundes und der Länder hier aus- und fortgebildet - begleitet von wissenschaftlichen Forschungen zu polizeilichen Fragen in Deutschland.

Unser Gastgeber, Dipl.-Geograph Patrick Sturtz-Klose, überzeugte uns, dass seine Arbeit als Beauftragter für Qualitätssicherung für einen Geographen gar nicht so exotisch ist, wie vielleicht zuvor angenommen. Evaluationen mit geeignete Methoden ein- und durchzuführen, überzeugend zu präsentieren und zu moderieren, eingefahrene Strukturen durch Querdenken und Vernetzung weiterzuentwickeln – das alles sind Fähigkeiten, die Geographen im Arbeitsmarkt auszeichnen und auch im Berufsfeld des Hochschulmanagements gefragt sind.

Zum Abschluss präsentierte Patrick Sturtz-Klose bei einem Rundgang über den Hochschulcampus mit seinen geschichtsträchtigen Gebäuden und den funktionalen Bauten der 1960er bis 80er-Jahre einige der Skulpturen und Plastiken, die die deutsche Geschichte nicht in Vergessenheit bringen lassen.


Schulze Roberg 2017 (oben), DHPol 2017 (unten)


2016: Infrastruktur-Großprojekt in Münster - Ausbau der „Stadtstrecke“ des Dortmund-Ems-Kanals

Im Baucontainer neben der Großbaustelle der Kanalbrücke Schillerstraße in Münster trafen sich knapp 20 Geographen, um sich über die verkehrswirtschaftliche Bedeutung, den Planungsprozess und die stadträumlichen Konsequenzen des Ausbaus des Dortmund-Ems-Kanals auf der Stadtstrecke Münster zu informieren.

Seit drei Jahren sind Bauarbeiten am Kanal sichtbar, die Planungen reichen über 14 Jahre zurück. Was konkret hinter den Bauzäunen vor sich geht, erklärte Heinz-Jakob Thyßen, Sachbereichsleiter „Ausbau Dortmund-Ems-Kanal“ im Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine. Die wichtige verkehrswirtschaftliche Verbindungsstrecke zwischen Rhein und Mittellandkanal wurde in der Vergangenheit sukzessive ausgebaut, um der technischen Weiterentwicklung der Binnenschifffahrt Rechnung zu tragen und somit für größere Ladungsträger schiffbar zu machen. Als letztes bis dato nicht ausgebautes Nadelöhr wird der Ausbau der Stadtstrecke Münster vorgenommen.

Da der Kanal für die münsteraner Bürger eine große Bedeutung für die Freizeitgestaltung hat und zugleich durch dicht besiedelte Stadträume führt, wurde und wird die Beteiligung im Planungsprozess und die Kommunikation mit den Anliegern regelmäßig gesucht.

Besondere bautechnische Herausforderung auf der Stadtstrecke Münster ist die unmittelbare räumliche Nähe zwischen Stadthafen-Düker und der Schillerstraßen-Brücke. Anhand einer 3D-Grafik erklärte Herr Thyßen anschaulich, welche Baumaßnahmen unter der Erdoberfläche durchgeführt werden.

Zum Abschluss der Exkursion besichtigte die Gruppe, die Schillerstraßen-Brücke, die bereits am Kanal gelagert ist, bevor sie im Herbst „eingeschwommen“ und auf die Widerlager montiert wird. Bis der gesamte, 4,2 km lange Abschnitt der Stadtstrecke fertig gestellt sein wird, können wir wohl noch eine Exkursion zu diesem Großprojekt planen…

Exkursionsfoto 

Fotos: Werring 2016.


2016: Exkursion in die „Klimakommune Saerbeck“

An einem außergewöhnlichen Vortragsort im Fuße eines Windrades hat Thomas Möller vom Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt die Veranstaltung eröffnet. Im Fokus stand der Zusammenhang der lokalen Energiewende und der regionalen Wertschöpfung und Wirtschaftsförderung.

Im Anschluss wurde das Gelände des Bioenergieparks – ein ehemaliger Munitionsdepotstandort – in seinen beeindruckenden Dimensionen zwischen Windkraft- und Photovoltaikanlagen, Kompostwerk und Biogasanlage unter fachkundiger Führung des Fördervereins Klimakommune e.V. erkundet. Der nächste Standort im Zentrum von Saerbeck (gläserne Heizzentrale und Energielehrpfad) zeigte, welche wichtige Rolle Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung im Prozess spielen.

Exkursionsfoto Saerbeck

Fotos: Werring 2016


2015: Exkursion zur Stadthafen-Südseite

Geographin, Stadtführerin und DVAG-Mitglied Annette Gierhake hat uns im Rahmen einer Feierabend-Exkursion die neuesten Entwicklungen an Münsters Stadthafen I - auf der Südseite, gegenüber des so genannten Kreativkais - vorgestellt.

Im geographischen "Rundumschlag" ging es um die Geschichte des Areals, Neu- und Altbauten, architektonische Besonderheiten, Akteursbeziehungen, Stadtplanung und -Entwicklung. Aktuelle Entwürfe der Projekte Hafentor und E-Center wurden beim anschließenden Stammtisch weiter diskutiert - es bleibt spannend!

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Fotos: Werring 2015


2015: Geo-Caching durch das Kreuzviertel

Fünf Jahre sind seit der letzten Geo-Caching-Tour des Forums Münster vergangen - ein guter Grund, sich mal wieder auf die Suche zu machen. Eine neu konzipierte Route führte eine kleine Gruppe von Geographen zu unbekannten Orten und bekannten Orten mit unbekannten Details im münsteraner Kreuzviertel.

Nachdem alle fünf Stationen gefunden waren, musste nur noch der nächste Biergarten (das ging dann auch ohne GPS) für das Belohnungsgetränk angesteuert werden.

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Fotos: Werring 2015


2015: „Auferstanden aus Ruinen“ – Exkursion in das neue Stadtquartier Enschede-Roombeek

Das Quartier Roombeek in Enschede (NL) war am 03.07.2015 Ziel der DVAG Exkursion in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie Münster e.V. Vor Ort haben uns u.a. Gerard Salemink, Lecturer für Innovative Technologien im Bau an der Saxion Hochschule in Enschede, und der am Wiederaufbau beteiligte Experte Jan Klein bei tropischen Temperaturen anschaulich an Besonderheiten des Planungs- und Partizipationsprozess, der städtebaulichen Grundidee und anderen Anekdoten teilhaben lassen.

Durch die Explosion einer Feuerwerksfabrik im Jahr 2000 wurden 42 ha des 62 ha großen Stadtquartiers Roombeek zerstört und 650 Wohnungen sowie über 100 Betriebe vernichtet. Für das ohnehin strukturschwache Gebiet lagen bereits vor dem Unglück Umbaupläne vor – diese wurden jedoch im Rahmen eines umfassenden Partizipationsprozesses durch einen neuen Master-Plan für das Wiederaufbaugebiet ersetzt, zu dessen zentralen Zielen der kreative Umgang mit Bestandsbauten, multifunktionale Durchmischung und Implementierung öffentlicher Räume zählten.

Heute stellt das Gebiet mit dem offen gelegten Wasserlauf Roombeek und dem „Cultuurcluster“ ein städtebaulich attraktives, mischgenutztes Stadtquartier dar.

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Fotos: Gottwald 2015 (oben), Werring 2015 (unten)


2014: Bahnhof und Bahnhofsviertel im Umbruch


2013: Freizeitgestaltung und Landschaftsplanung am münsteraner Aasee


2012: Logistikstandort Rheine


2010: Geo(graphen)caching II – Die Suche geht weiter


2010: Im Norden was Neues II – Konversionsprojekt Speicherstadt Münster: vom „Kommiss-Brotkorb“ zum Dienstleistungsstandort


2009: Standortfaktor Weihnachten - Weihnachtsmärkte in Münster


2009: "Hotspot" der Stadtentwicklung: Das Bahnhofsviertel Münster


2009: Das Konzert Theater Coesfeld. Kultur und privates Engagement - Vorbilder für eine zukunftsfähige Stadt- und Regionalentwicklung?


2009: Geo(graphen)caching -Schnitzeljagd war gestern


2009: In der Münsteraner City geht's zukünftig rund!


2008: „Terra Incognita" Soziale Stadt Münster Kinderhaus


2008: „Im Norden was Neues" - Konversionsprojekte Lincoln, Prins Claus & Germania Campus in Münster


  • Kontakt:

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Jana Werring
M.Sc. Humangeographie

Birgit Schulze Roberg
Dipl.-Geogr.

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